Hochzeitsplanung

Zeitplan – so geht es weiter

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie feiern Hochzeit und keiner geht hin. WAAAS? Nein, bitte keine Sorge! Bedenken Sie nur, dass der Zeitplan Ihrer Vorbereitungen weitreichende Konsequenzen haben kann. Was wir letzte Woche begonnen haben geht heute in die zweite Runde 

Das letzte Mal haben wir uns mit den Grundlagen der Zeitplanung beschäftigt. Wir haben herausgefunden, dass zuerst die Prioritäten geordnet werden müssen und anschließend die ersten Buchungen vorgenommen werden können. Soweit so gut.

Sie können sich schon vorstellen, was jetzt kommt? Stimmt! Doch so einfach ist es leider nicht. Nun ja, eigentlich schon. Aber es gilt weitere Details zu beachten 😉

Heute habe ich für Sie ein aus dem Leben gegriffenes Beispiel: Dem Brautpaar ist die Location für die Hochzeit überaus wichtig und die beiden haben vor, in einem bestimmten Monat zu heiraten. Also fragen sie in der Location an, welche Termine in diesem Monat verfügbar sind und kümmern sich anschließend um den Trauungstermin. Und – sie können ihr Glück kaum fassen – sie haben ganz rasch einen Termin gefunden, an dem sowohl die Location als auch der Standesbeamte frei sind! JUHUUU!

Und nun wird es kniffelig: viele Gäste des Brautpaars kommen von Außerhalb. Also benötigen sie auch Hotelzimmer oder Pensionen um ihre Gäste unterzubringen.

Bei diesem echten Beispiel ist nun folgendes geschehen: Nach der Bestätigung von Location und Standesamt hat unser Brautpaar sich auf die Suche nach Zimmern gemacht. Das Ergebnis war ernüchternd: In der GANZEN Region (im Umkreis von 20km) waren nur ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer frei. Das ist jetzt für zirka 50 Übernachtungsgäste doch deutlich zu wenig. Aber was nun?

Ich möchte Ihre Nerven schonen und löse gleich auf: Das Brautpaar hat die Herausforderung gemeistert. Alles ist gut ausgegangen. Wie? Nun ja: nach einem äußerst ernüchternden Moment im Gespräch mit dem örtlichen Tourismusobmann haben die beiden einen Schlachtplan ausgearbeitet: Location und Standesamt nach freien Terminen im gewünschten Monat befragen und mit den übereinstimmenden Terminen noch einmal den Tourismusobmann anrufen. Die Lösung war dann rasch gefunden – der Hochzeitstermin musst um eine Woche verschoben werden.

Ist ja alles kein Problem, denken Sie? Stimmt – es hat sich gut aufgelöst, aber stellen Sie sich nur vor, das Brautpaar hätte vor der Suche nach den Zimmern bereits die übrigen Dienstleister gebucht oder auch die Einladungen entworfen. Oder – absolut worst case – überlässt die Herbergssuche den Gästen selbst, ohne ein Zimmerkontingent zu buchen! Das wäre dann so ausgegangen wie in der Weihnachtsgeschichte: alle schlafen im Stall bei Ochs und Esel… da wird es leicht möglich, dass die Gäste zuhause bleiben oder nur bis zum Abend bleiben, weil alle noch sooo weit nach Hause fahren müssen. Nicht auszudenken, dass das Brautpaar ab 23:00 Uhr vielleicht allein in der Location sitzt. Oder die Gäste auf dem Parkplatz campen 😀

Meinem Beispiel von diese Woche entnehmen Sie, dass auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Prioritäten bereits abgehakt sind, noch Details dazukommen können, die Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Also bitte ich Sie folgendes zu verinnerlichen: Ordnen Sie Ihre Prioritäten. Vielleicht gehören Ihre Gäste auch dazu 😉 (Im Fall von diesem Brautpaar waren die Gäste und deren Übernachtung auch auf der Prioritätenliste.)

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Ordnen Ihrer Prioritäten!

Alles Liebe

Agnes

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