Verträge

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Floristen wollen sie, Caterer wollen sie, Locations wollen sie, und natürlich wollen auch Bands und DJs sie: Verträge.

Nachdem wir letzte Woche uns bereits dem unbeliebten Thema „Budget“ gewidmet haben, dachte ich mir, dass es doch eine gute Idee wäre, wenn wir gleich weiter machen und auch einen Blick auf die Verträge werfen.

Handschlagqualität ist wunderbar und wirklich toll – leider in der heutigen Zeit kaum noch zu finden. In Zeiten, in denen auch ich meinen Vertrag gelegentlich erweitern muss, haben auch Musiker und Caterer nicht die Freiheit Ihren (neuen) Kunden einfach zu vertrauen und sich darauf zu verlassen, dass die vereinbarten Bedingungen eingehalten werden.

Auf der anderen Seite sind auch Kunden, in unserem Fall Brautpaare, den Professionisten „ausgeliefert“ und wollen in den seltensten Fällen darauf vertrauen, dass alle Details und auch die Preise am Schluss denn dem entsprechen, was beim ersten Termin schon festgehalten wurde.

Deshalb hat uns der liebe Gott Verträge gegeben (verzeihen Sie mir bitte die Blasphemie 😉 ). Sie sind die Versicherung, dass nach der Veranstaltung, getaner Arbeit und konsumierter Leistung, alle das bekommen und bezahlen, dass im Vorfeld vereinbart war.

Ich selbst schließe mit meinen Brautpaaren auch immer einen Vertrag ab. So bespricht man auch gleich zu Beginn den tatsächlichen Umfang der angebotenen Leistungen (nein, dies und das ist nicht inkludiert) und die möglichen zusätzlichen Kosten wie Fahrtspesen. Mit mir als Planerin kommen Sie in den Genuss von bewährten Professionisten und können darauf vertrauen, dass die Qualität passt. Doch obwohl ich bereits mehrmals mit den jeweiligen Dienstleistern zusammengearbeitet habe wird dennoch bei so gut wie allen immer auch mit dem Brautpaar ein eigener Vertrag unterzeichnet.

Gelegentlich wird das Nicht-Unterzeichnen von einem Vertrag mit dem Hinweis auf die Handschlagqualität als Qualitätsmerkmal propagiert – und ich kann Ihnen nur raten, die vereinbarten Bedingungen dennoch zur Bestätigung in einer E-Mail zusammenzufassen und zu übersenden. Sollte die Leistung nicht den vereinbarten Details entsprechen haben Sie so zumindest die Bestätigung Ihrer Zusammenfassung per Mail, sollte es hart auf hart kommen. Nicht, dass wir erwarten, dass die Zusammenarbeit nicht zufriedenstellend ist, aber – und wenn es Ihnen schon passiert ist wissen Sie genau wovon ich spreche – wir haben die Möglichkeit uns einfach abzusichern: unterschreiben wir einen Vertrag.

Seien Sie also bitte nicht verunsichert, wenn von Ihnen verlangt wird einen Vertrag zu unterzeichnen, sondern fühlen Sie sich gut aufgehoben. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie den Vertrag auch LESEN, bevor Sie ihn unterschreiben 😉

 

Alles Liebe

Agnes

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