Feuerwerk

Feuerwerk

Es gibt viele Möglichkeiten die Hochzeit zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis zu machen: ausgefallene Musikeinlage, extravagante Dekoration oder auch besondere Attraktionen als Unterhaltung für die Gäste. Die reichen von Kutschenfahrten, über Bootsausflüge bis zu Feuerwerken. Und über die will ich Ihnen heute etwas erzählen.

Sie alle haben schon Feuerwerke gesehen und wissen, wie toll die Reaktionen der Zuschauer sind: So ein Feuerwerk ist ein Highlight! Doch wir gehen einen Schritt weiter und reden jetzt nicht von den klassischen Silvesterfeuerwerken, die – auch sehr eindrucksvoll – vom Familienvater im Baumarkt des Vertrauens gekauft und dann semiprofessionell im Gasten abgeschossen werden, sondern von einem choreografierten Feuerwerk von einem zertifizierten Pyrotechniker.

Dieses Feuerwerk ist meistens Klasse F2 oder F3, muss von den Behörden genehmigt werden und wird oft auch mit passender Musik hinterlegt. Das ist natürlich ein nettes Gimmick, aber das Feuerwerk alleine ist schon soooo eindrucksvoll, dass AddOns nicht notwendig sind.

Wann sollte man ein professionelles Feuerwerk dem Selbstgemachten vorziehen?

Nun ja, zuerst einmal, wenn man ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis haben will. Und wann – wenn nicht bei der eigenen Hochzeit – bietet sich dazu die Gelegenheit?

Wenn Sie ein Feuerwerk selbst abschießen kommen folgende Faktoren ins Spiel: Ihr Abbrennplatz (so heißt das im Fachjargon) befindet sich auf Ihrem Grund und Boden, oder ist vielleicht ein selten befahrener Feldweg am Land. Ersteres ist gesetzlich erlaubt (so Ihre Feuerwerkskörper den F1 Status nicht übersteigen, nur die dürfen Sie ohne Zertifizierung abschießen) zweiteres nicht. Dafür müssen Sie auf der Gemeinde um eine Bewilligung ansuchen. Warum ich hier so genau bin? Solange nichts passiert beim Abbrennen Ihrer Feuerwerkskörper ist ja (fast) alles in Ordnung. Das einzige, das Ihnen passieren kann ist eine Anzeige wegen dem unerlaubten Abbrennen eines Feuerwerks. Sollte Ihnen beim Abschießen einer Rakete ein Missgeschick aller „Mundl“ passieren, ist das Ihr Verschulden und Ihre Verantwortung dafür Rechenschaft zu leisten. Das kann teuer werden. Allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unglücks im größer werdenden Abstand zum nächsten Haus 😉

Wann also nun ein professionelles Feuerwerk? 1. Wenn Sie auf dem Grund und Boden von jemand anderem (Location) ein Feuerwerk zünden wollen. Sie benötigen das Einverständnis des Inhabers und die bekommen Sie als Laie nicht. 2. Sie benötigen außerdem die Bewilligung der Gemeinde. Auch die ist professionellen Pyrotechnikern vorbehalten. 3. Das Feuerwerk, bzw. die abbrennende Person (das klingt jetzt nicht ganz richtig – aber ich hoffe Sie wissen, wie ich es meine) benötigt eine Versicherung für etwaige entstehende Schäden, die durch das Feuerwerk verursacht werden.

Dazu kommt jetzt noch ein kleiner Tipp von meiner Seite, der nicht zu unterschätzen ist: Mit einem Profi haben Sie keine Arbeit mit dem Feuerwerk oder dessen Entsorgung, Sie haben keinen Schaden zu befürchten, und müssen auch nicht selbst um Genehmigungen ansuchen.

Und das alles gibt es schon ab ca. EUR 1000,00 für ein wirklich eindrucksvolles Feuerwerk. Im Vergleich zu selbst gekauften Feuerwerkskörpern um EUR 300,00, bei deren Abbrennen Sie das ganze Risiko tragen und auch noch die Strafe der Behörde in Kauf nehmen, weil Sie ohne Genehmigung ein Feuerwerk abgeschossen haben.

Wichtiges Detail: Ein Feuerwerk darf nur bis 22:00 Uhr abgebrannt werden – nach 22:00 Uhr wäre es Lärmbelästigung und ist daher nicht erlaubt.

Überlegen Sie also gut, welche Variante eines Feuerwerks für Sie und Ihre Hochzeit in Frage kommt. Und, bitte denken Sie daran, Ihre Hochzeitsplanerin kann auch hier viele Fragen beantworten und ist gerne für Sie da 🙂

 

Alles Liebe

Agnes

 

PS.: ein tolles Fotomotiv ist das Feuerwerk nicht, dafür aber die vielen verzückten Gesichter, die gebannt in den Himmel starren und immer wieder in allen Farben beleuchtet werden.

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