Altargesteck

Die „eigene“ Hochzeit

Wie können Sie die Hochzeit authentisch und persönlich planen und dann auch feiern? Die „eigene“ Hochzeit zu zelebrieren ist der Traum jedes Brautpaars. Was ist dazu notwendig und wie geht das? Es ist vielleicht sogar viel leichter als Sie denken! Heute mit einem Beispiel aus der Praxis 🙂

Finden Sie „Ihr Ding“

Was ist es, dass Sie beide ausmacht? Haben Sie ein Hobby oder eine gemeinsame Schwäche? Es gibt einige Möglichkeiten wie Sie diese Gemeinsamkeit in Ihre Hochzeit einbauen können. Bei dem Brautpaar, von dem ich Ihnen heute berichten will, ist diese Gemeinsamkeit das Skifahren. Nachdem wir das herausgefunden haben war der nächste logische Schritt die Hochzeit nicht im Sommer sondern im Winter – in einem Skigebiet – zu feiern.

Ein Logo muss her

Wenn Sie „Ihr Ding“ definiert haben, überlegen Sie sich eine ganz kurze und prägnante – vielleicht sogar bildliche – Darstellung, die Ihr Hobby für jeden erkennbar macht. Im Fall von unserem Brautpaar haben wir überlegt zwischen Ski, Schneemännern und schneebedeckten Bergen. Entschieden haben wir uns für die Schneemänner – also eigentlich einen Schneemann und eine Schneefrau (mit Brautschleier). Die Schneemänner haben wir dann auch gleich für die Einladung verwendet.

Die Deko

Die Gemeinsamkeit auf der Papeterie zu verwenden ist ein guter Anfang, aber gehen Sie noch einen Schritt weiter: nutzen Sie „Ihr Ding“ auch bei Ihrer Dekoration! Wir haben also – dank der großzügigen Unterstützung einer Freundin die gut mit der Häkelnadel kann – gehäkelte Schneemänner genommen und auf die Tische gesetzt. Also wurde unser „Logo“ in adaptierter Form in die Deko eingearbeitet. Wie ging es weiter? Wir haben dann als Tischnamen (um die Gäste zu Ihren Plätzen zu geleiten) die vom Brautpaar befahrenen Skigebiete, gemeinsam mit Fotos der beiden, gewählt. Die Tischdekoration wurde ergänzt mit kleinen Holz-Schlitten, Bockerl, Tannenzapfen und Blumendeko mit viel Holz.

Die kleinen Details

Um die Gäste gebührend im Hotel zu begrüßen wurde in jedem Zimmer eine Fleecedecke, gemeinsam mit einem Wegweiser für das Hochzeitswochenende, hinterlegt. Und als Gastgeschenk wählte das Brautpaar personalisierte Schnapsgläser mit jeweils einem kleinen Fläschchen Schnaps, die die Gäste an Ihren Plätzen erwartete. Der absolute Oberkracher (zumindest in meinen Augen) war für die Gäste nicht sichtbar – aber für mich: Das Auto hat von Wien bis zur Hochzeitslokation eine Rodel am Dach transportiert! 🙂

Wann ist es „zu viel“?

Sie selbst wissen am Besten, wie viel zu viel ist. Lassen Sie sich von Ihrem Gefühl leiten und hören Sie auf einander. Bitte nicht auf Außenstehende – es sei denn Sie haben jemanden in Ihrem nächsten Umfeld, dessen Meinung Sie in punkto Dekoration wirklich schätzen. Sollten Ihnen die Ideen ausgehen bitte ich Sie einfach mit offenen Augen umhergehen und sich inspirieren zu lassen 🙂

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen dabei „die Hochzeit“ in „Ihre eigene Hochzeit“ zu verwandeln! 

Alles Liebe

Agnes

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